Das Sprechen und Nachspielen von Alltagsdialogen dient der Vorbereitung auf die freie Kommunikation. Die Schüler hören zunächst die Redemittel in einem dialogischen Kontext, sprechen sie nach und üben sie in zunehmend freier Variation ein. Dialoge werden immer durch Übungen vorbereitet, die Wortschatz und fundamentale Redemittel einführen. Im Anschluss an jeden dieser Dialoge befindet sich ein Kasten, der Sprachmaterial zur Variation des Dialogs bereitstellt. Mögliche Arbeitsweisen je nach Länge und Schwierigkeitsgrad:
- Dialog
mehrmals hören - Schüler übernehmen Rollen - Schüler versuchen, die
Repliken zu memorisieren - Vorspielen des Dialogs - andere Schüler
helfen als "Souffleure"
- Schüler schreiben zu zweit einen eigenen Dialogablauf mit Hilfe des Redemittelkastens auf - Vorspielen mit Hilfe der Notizen
- Bildbeschreibung
bei abgedecktem Text - Klärung der Situation: "Was sagen die Personen
wohl?" - Schüler entwerfen aufgrund ihrer Bildbeschreibung und ihrer
Vermutungen einen Dialog - Lehrer hilft bei fehlenden Ausdrücken
- Lehrer spielt zusammen mit einem Schüler den Dialog vor - Nachspielen durch weitere Schüler
Dialogrepliken eigenen sich auch als phonetische Übungen
zu Aussprache, Intonation und Akzentsetzung: Der Lehrer spielt oder
spricht eine einzelne Replik vor, verschiedene Schüler sprechen sie
(einzeln, nicht im Chor) nach und korrigieren ihre Aussprache.
Hörbeispiel (MP3-Datei, 288 KB)
Text zum Hörbeispiel (PDF-Datei, 78 KB)